Twitch – Die Live Streaming Plattform

Twitch

Twitch ist eine Livestreaming-Plattform. Die im Jahr 2011 gegründete Plattform erkannte, dass klassische Medien wie zum Beispiel das Fernsehen Fussball, Tennis und Basketballspiele übertragen. Aber keine E-Sport-Events. Genau hier erkannte Twitch eine interessante Lücke, die sie besetzen und ein interessantes Angebot entwickelt haben. 

Es war sogar so interessant, dass Amazon im 2014 das Unternehmen für 970 Millionen USD übernommen hatte. Im 2020 erreichte das Unternehmen einen Umsatz von etwa 2,3 Milliarden USD. Laut Statista hatte Twitch im Dezember 2021 bereits über 7,57 Millionen aktive Streamer.

Twitch ist die wichtigste Plattform für Gaming. Grosse E-Sports Events, aber auch der Nachbar kann auf Twitch aktiv sein. Denn anderen Gamern zuzuschauen dient der Unterhaltung. Es ist möglich rund um die Uhr sein Lieblingsspiel oder Streamer zuzusehen. Es geht nicht nur um das Zuschauen, sondern auch um die Interaktion zwischen Streamer und Zuschauer.

Warum ist Twitch so beliebt?

Jeder kann in seinen heimischen vier Wänden, ohne in ein Studio sitzen zu müssen, streamen. Dafür benötigt man einen kostenlosen Account und los gehts. Die Interaktion zwischen Streamer und Zuschauer ist ein weiterer Grund, warum diese Plattform sehr bliebt ist. Das heisst, über die Chat-Funktion können Fragen und Kommentare dem Streamer live übermittelt werden. Dieser beantwortet diese direkt über sein Mikrofon. Auch Emojis können verwendet werden. Hat man den Stream verpasst, kann man es nachträglich als Aufzeichnung anschauen. 

Neben Gaming sind auch andere Kanäle wie zum Beispiel Just Chatting, Kunst, Do-it-yourself, Fitness, Essen und Trinken sehr beliebt. In den sogenannten IRL-Channels („in real life“), können die Zuschauer ihre favorisierten Streamer in ihrem Alltag begleiten, finden ebenfalls ein immer grösseres Publikum.

Auch andere Social Media Unternehmen wie Meta (Facebook) und YouTube haben auf den Livestreamingtrend reagiert und ihr Angebot um diese Funktion erweitert. Twitch konnte aber den Thron an der Spitze behalten.

Wie funktioniert Twitch?

Damit man Streamen kann, benötigt man nur ein Handy, Konsole wie zum Beispiel: Playstation, Nintendo Switch, XBOX oder ein PC. Gutes Internet, ein Headset mit Mikrofon und eine Kamera sind empfohlene Hilfsmitteln.

Die erfolgreichsten Streamer aus Deutschland

Zu den erfolgreichsten Streamer auf Twitch in Deutschland gehören MontanaBlack88, Trymacs, GRONKH und rewinside. Jeder von Ihnen hat mehr als eine Million Follower und erreichen regelmäßig mehrere Zehntausend Zuschauer, wenn sie live sind. Diese Reichweiten sind sehr beeindruckend.

Kann man mit Twitch Geld verdienen?

Mit Twitch kann man Geld verdienen. Wenn man gewisse Bedingungen erfüllt hat. Man unterscheidet zwischen Affiliate oder dem Partner Programm. Das Partner-Programm ist schwieriger zu erreichen. Affiliate ist viel einfacher und muss vor einem möglichen Partner-Programm erfüllt sein.

Die Bedingungen für den Affiliate Programm:

  1. Erreiche 50 Follower.
  2. Streame insgesamt 8 Stunden lang.
  3. Streame an 7 verschiedenen Tagen.
  4. Verfüge im Durchschnitt über 3 Zuschauer.

Um dich für das Affiliate-Programm zu qualifizieren, musst du innerhalb von 30 Tagen alle vier Anforderungen gleichzeitig erfüllt haben.

Das Twitch Partnerschaftsprogramm

Das Twitch Partnerschaftsprogramm ist für alle, die mit Leib und Seele Streamer sind und bereit sind, vom Affiliate-Status aus die nächste Stufe zu wechseln. Das Partnerprogramm bietet folgende Vorteile:

  • Kanal-Abonnements und Emotes: Twitch-Partner können Einnahmen generieren, indem sie Abonnements von ihren Zuschauern annehmen. 
  • Bits: Bits sind ein virtuelles Guthaben, das Zuschauer erwerben können, um auf deinem Kanal zu Cheeren, wodurch sie dich unterstützen können, ohne Twitch verlassen zu müssen. Teilnehmende Partner erhalten von Twitch einen Teil der Einnahmen aus den auf ihrer Kanalseite zum Cheeren eingesetzten Bits, und zwar in Höhe von 1 Cent pro Bit. Als Partner kannst du zudem deine Cheermotes und Bit-Abzeichen selbst gestalten.
  • Werbung: Als Partner erhältst du einen Teil der Einnahmen, die auf deinem Kanal abgespielte Werbeanzeigen generieren. Als Partner kannst du über dein Dashboard selbst bestimmen, wie oft und wie lange während deiner Übertragung Mid-Roll-Werbungen gezeigt werden.
  • Personalisierung deines Kanals: Das heisst, individuelle Abzeichen im Chat, Emoticons, Emoticon-Präfix, Bit-Abzeichen und Cheermotes, Verifiziertes Benutzer Abzeichen, Kostenloses, dauerhaftes Kanal-Abonnement, bis zu 3 weitere kostenlose, dauerhafte Kanal-Abonnements.
  • VOD-Features: Längere VOD-Speicherung, Bevorzugter Support, eigenes Stream-Team,Zugriff auf exklusive Möglichkeiten für Partner, Video-Transcodes, Übertragungsverzögerung usw.

Quelle: Twitch Partner Programm

Die Streamer können durch einmalige Spenden oder auch im monatliches Abonnementmodell unterstützt werden.

Das monatliche Abonnement bring dem Zuschauer folgende Vorteile:

  • Werbefreie Unterhaltung.
  • Spezielle Emojis.
  • Manche Emojis sind aus mehreren Bestandteilen. 
  • Endet das Abo, enden die Emojis.

Welche Games werden auf Twitch am meisten geschaut?

Am meisten werden Fortnite, League of Legends, Apex Legends, Elden Ring, Lost Ark, Grand Theft Auto V, Valorant und Counter-Strike gestreamt.

Welche Unternehmen nutzen Twitch?

Mit Social Media neue Kunden zu gewinnen, ist nichts Neues. Zum Beispiel Brack.ch streamt mehrmals pro Woche auf Twitch und nutzt diesen Marketing-Kanal, nicht nur um Produkte zu verkaufen. Sondern sie möchten in dieser Zielgruppe ein Image aufbauen, dass sie als Experten im Gaming Bereich wahrgenommen werden.

Denn die Zielgruppe, die erreicht werden soll, ist immer entscheidend. Auch bei der Entscheidung geht man auf Twitch oder nicht. Denn Twitch geniesst bei der jüngeren Zielgruppe eine hohe Popularität. Diese werden über klassische Medien und Kanäle kaum noch erreicht. In der Regel handelt es sich um 18- bis 34-Jährige mit einer hohen Online Affinität, Interaktionsfreudigkeit und Kaufkraft, die täglich mehr als 90 Minuten auf dem Live-Streaming-Portal verbringen. Das Marketing Potenzial ist gross, vor allem, wenn man an die vier erfolgreichsten Streamer von Deutschland denkt. Sollte mach die Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen im Fokus haben, empfehle ich in der Strategie, Twitch zu berücksichtigen.

Influencer Marketing

Als Influencer (von englisch to influence „beeinflussen“) werden seit den 2000er Jahren Personen bezeichnet, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in sozialen Netzwerken als Träger für Werbung und Vermarktung infrage kommen. Sogenanntes Influencer Marketing. Quelle: Wikipedia.

Warum Influencer Marketing?

Der Hauptgrund für Influencer Marketing ist, dass man seine Zielgruppe auf den Social Media Kanälen erreichen kann. Ein weiterer Grund sind die KPI. Influencer Marketing steht für Brand Awareness. Es wird gemacht, sodass Content Creation entsteht. Es zielt ab auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Weltweit verbringen alle Internet-Nutzer bereits im Durchschnitt 2 Stunden und 25 Minuten auf Social Media. Quelle: wearesocial.com. Dieses Studienresultat beinhaltet auch Kommunikationskanäle, wie zum Beispiel WhatsApp. Im deutschsprachigen Raum ist man knapp unter zwei Stunden. 71 % aller Schweizer nutzen Social Media täglich. Quelle: onlinekarma.ch. Die jüngere Generation, also die 14- 20-jährigen, sind es bereits 99 % täglich. In der Schweiz gibt es 14,5 Millionen Social Media Accounts. Quelle: de.statista.com

Influencer Marketing wird immer wichtiger

60 % der Konsument/innen zwischen 13 und 30 Jahren (Millennials) folgen Influencern auf Social Media. Sie sind Ihre Idole. Früher waren die Idole zum Beispiel Rockstars oder DJs. Die Influencer sind die Rockstars der Millennials Generation. Sie preisen ihre Produkte oder Dienstleistungen über die Social-Media-Kanäle an. 44 % der Marketing-verantwortlichen wollen zukünftig auch von der positiven Entwicklung dieser Werbeform profitieren. 49 % der Frauen und 37 % der Männer, die regelmässig Kontakt zu Influencer haben, kaufen Ihre Produkte oder Dienstleistungen.

Was ist beim Influencer Marketing zu beachten?

Es ist zu beachten, wo sich die zukünftige Zielgruppe befindet. Aber auch, welche Zielgruppe erreicht werden soll. Wenn zum Beispiel die Zielgruppe 13-35 Jahre erreicht werden soll, müssen Social-Media-Kanäle wie TikTok, YouTube und Instagram genommen werden. Ab 35 Jahren ist Facebook der interessanteste Kanal. Die Budgets wandern dort hin, wo die Zielgruppe ist.

Es wird erwartet, dass im Jahr 2027 Influencer Marketing ein Marktvolumen von 5 Mrd in der DACH Region hat.

Influencer Marketing ist eine Sparte von Social Media Werbung

Das Influencer-Marketing ist eine Sparte von Social Media Werbung. In Social Media Werbung unterscheidet sich zwischen einer Werbung oder einem Post. Der Vorteil einer Anzeige ist, Sie können alles selber bestimmen. Wie es aussieht und man kann es selber kontrollieren. Aber bei einem Post eines Influencers ist dies nicht so.

Einen Influencer Post ist eine authentische Werbung und hat ausserdem das gleiche Ziel. Ein Influencer Post hat aber die viel grössere Wirkung. Der Besucher sieht es als Empfehlung und nicht als Werbung.

Die Vorteile von Social Media Werbung sind:

  • Gezielte Ansprache
  • Einfache Budgetplanung
  • Vereinfachte Messbarkeit

Die Nachteile von Social Media Werbung sind:

  • Offensichtlich als Werbung erkennbar
  • 1/4 der User aktivieren Werbeblocker

Die Vorteile von Influencer Marketing:

  • Authentisch und zielgerichtet
  • Algorithmus: Vorteile für die persönlichen Accounts
  • Algorithmus: hohe Engagement Rate
  • Empfehlung vs. Promotion

Die Nachteile von Influencer Marketing:

  • Fake Follower
  • Daten Tracking über Influencer
  • Komplex und Fehleranfällig

Welchen Influencer wähle ich aus?

Influencer gibt es viele. In der Schweiz nennen sich rund 10’000 Personen Influencer bzw. Creator. Im DACH Raum gibt es rund 80’000 – 100’000 Personen, die Influencer genannt werden. Wir Schweizer wissen, wer wir am liebsten einsetzen möchten. Wie kriegen wir aber den passenden Influencer zu unserem Produkt oder Dienstleistung? Es wird nicht nur wegen der Schlüsselkennzahlen entschieden wie zum Beispiel Anzahl der Follower, Art des Influencers und Dauer des Einsatzes. Es ist ein viel umfassenderes Thema.

Anzahl Follower der Influencer

Top-Influencer haben in der Schweiz mehr als 100’000 Follower. Macro-Influencer erreichen 20’000 – 100’000 Follower. Micro-Influencer haben 5’000 – 20’000 Follower. Nano-Influencer kommen auf 5’000 – 20’000 Follower und Nano – Influencer erreichen 1’000 – 5’000 Follower. Top-Influencer in Deutschland haben 800’000 bis 1’000’000 Followers . Die Reichweite ist nicht alles. Es ist auch entscheidend, wie viele Personen sie wirklich erreichen. Dies nennt man Engagement Rate. Die Engagement-Rate ist eine Formel, die die Anzahl an Interaktionen misst, die Social Media-Inhalte im Verhältnis zu ihrer Reichweite oder anderen Zielgruppenzahlen erzielen. Engagement bedeutet Reaktionen, Kommentare und Shares. Die Engagement-Rate ist die Währung der Social-Media-Branche.

Eine weitere Art Influencer auszuwählen ist die Art des Influencers:

  • Personalities: Bekannte Persönlichkeiten (TV, Sport, Model Business)
  • Creators: Coole, professionelle Produktionen
  • Specialists: Fachspezialisten in ihrem Segment, wie zum Beispiel vegane Food-Blogger, Fitnessfanatiker, Graffiti Sprayer usw.

Auch die Dauer des Einsatzes bestimmt den Influencer

  • Markenbotschafter: Langfristige Zusammenarbeit (mehrere Jahre). Der Influencer wird zum Produktbegleiter.
  • Produkttester: Mittelfristig, das heisst zum Beispiel 12 Monate bis 18 Monate. Er wird so zum Produktverwender. Die über Ihr Lieblingsprodukt berichten.
  • Kampagnen Creator: Sie unterstützen eine Werbekampagne oder ein Slogan.

Wo setze ich den Influencer ein?

Influencer können auf verschiedenen Social Media Kanälen eingesetzt werden. Einige der bekanntesten Kanäle sind zum Beispiel: Clubhouse, Podcast, Blog, TikTok, Instagram, Facebook, Twitch, Twitter und viele mehr. Entscheidend ist, je nach Social-Media-Kanal gibt es andere Influencer. Bei 70 % aller Kampagnen wird eine Kanalstrategie gewählt.

Wie entwickelt sich die Social Media Kanäle in der Schweiz?

Seit zwei Jahren ist TikTok der Gewinner der Social-Media-Kanäle in der Schweiz. Vor zwei Jahren hatten sie 1,2 Mio. User. Heute kommen sie auf 1,7 Mio. aktiven Nutzer. TikTok wächst viel schneller als Instagram oder Facebook. Dazu kommt, die TikTok User werden älter. 40 % der User ist bereits über 25 Jahre alt. Dies ist eine deutliche Veränderung.

Welche Botschaft sende ich durch den Influencer?

Wenn das Produkt im Zentrum steht, bekommt man eine Reichweite von 40 bis 60 %. Ein Bild mit Influencer und Produkt erreichen 60-90 % Reichweite. Ein Hochglanz Post auf Instagram, 70-110 % Reichweite. Man muss eine Kombination zwischen Bild und Content findet, damit die Kampagne erfolgreich ist.

Messaging Marketing mit Telegram, WhatsApp und SMS

Messaging, Marketing, SMS, Whatsapp

Mit Messaging Tools kann man in Echtzeit seine Kunden erreichen. Denn wer kennt es nicht, die Mailbox ist voll mit vielen Nachrichten. Bei der Suche im Internet erscheint zuoberst immer wieder Anzeigen von Google Ads. Der Kunde ist auf diesen Marketing-Kanälen überflutet mit Informationen und schaut sich diese gar nicht mehr an. Wäre es aus diesem Grund nicht sinnvoller, Informationen in Echtzeit den Kunden zukommen zu lassen? Nur so sticht man doch noch hervor. 

Der Marketing-Mix von vielen Unternehmen

Der Marketing-Mix von vielen Unternehmen besteht aus Google Ads, Facebook Ads, Flyer, Radio und TV Spots, E-Mails usw. Querbeet werden die Kunden über diese Marketing-Kanäle bearbeitet. Was aber fehlt, ist ein Marketinginstrument, dass in Echtzeit den Kunden erreicht. Dies kann mit Messaging Marketing erreicht und sollte in jede digitale Vertriebsstrategie integriert werden. 

Was sind Echtzeit Marketing Kanäle?

Echtzeit Kanäle sind Messaging Kanäle wie SMS, Telegram, Viber, WhatsApp usw. Ein Messaging Kanal ist ein persönlicher Kommunikationskanal, mit dem Push-Nachrichten direkt auf das Handy gesendet wird. Die Botschaften sind direkt in der Inbox gespeichert. Somit kann der Marketing-Mix erweitert werden. Wenn man in Echtzeit Kunden erreichen will, müssen Echtzeit-Kanäle genutzt werden. 

Ist SMS als Marketing-Kanal noch aktuell?

Ja, SMS ist immer noch aktuell. SMS hat viele Vorteile gegenüber anderen Marketing-Kanälen. Denn SMS funktioniert auf allen Handys. Egal ob iPhone, Android, HarmonyOS usw. Es braucht keine App und keine Registrierung dazu. Es funktioniert immer, überall und zu jederzeit. Die Öffnungsrate von SMS beträgt 98 %. SMS wird sehr schnell gelesen als andere Nachrichten. Das heisst, 90 % lesen die Nachricht innerhalb von 3 Minuten nach dem Versand. Der Versand von SMS Nachrichten ist zudem sehr günstig. Der Nachteil von SMS ist, die Zeichenbegrenzung von maximal 160 Zeichen pro SMS. 160 Zeichen müssen für einen Call to Action ausreichen. So ist man gezwungen Texte kurzzuhalten, die Botschaft präzise zu formulieren und schnell auf den Punkt zu kommen. Denn komponierte Nachrichten kann man sich merken. 

Welche Möglichkeiten gibt es?

Der Kunde sollte immer persönlich angesprochen werden. Dies kann eine personifizierte Nachricht sein, wie zum Beispiel eine Geburtstags-Gratulation. Bei dieser Nachricht wird man mit dem Namen angesprochen und kann auch auf seine Bedürfnisse ausgerichtet sein. Dies wird so gemacht, weil allgemeine Nachrichten kaum Emotionen wecken. Der Inhalt muss gezielt sein, denn der Katzenhalter brauchen keine Hundebetten. Am besten ist es, wenn die Kampagne messbar gestaltet wird. Dies wird zum Beispiel mit einem persönlichen Code für einen Online-Shop gemacht. Dieser kann nach der Kampagne ausgewertet werden und man sieht den Erfolg. 

Evolution im Massaging

SMS gibt es schon seit 1992. Einige mögen sich noch an die Nokia Handys aus dieser Zeit erinnern. WhatsApp wurde 2009 lanciert. Viber 2010 und Telegram 2013. Diese Messaging Systeme gibt es somit seit vielen Jahren und werden von den meisten Handynutzern verwendet. 

Telegram, the next Generation Messaging Plattform

Über Telegram kann man Rich Content darüber versenden. Das heisst nicht nur Text, sondern zum Beispiel auch Bilder, Audio, Videos und Buttons. Die Telegramm-User steigen in den letzten Jahren enorm. Telegram ist unternehmensfreundlich und ideal für Business Messaging. Der Versand ist immer kostenlos. Egal ob ein oder eine Million Empfängern. Somit ist es ideal für das Messaging Marketing. 

Wie adressiert man diese Messaging-Kanäle?

Dies wird mit einem professionellen Versandtool gemacht. Diese Versandtools sind oft webbasiert. Die Datenübernahme ist einfach gelöst über API oder Excel oder CSV. Auf diesem Versandtool ist ein professioneller Kontaktmanager integriert. Dieser kann in der Segmentierungsfunktion so eingestellt werden, dass zum Beispiel die Marketing-Kampagne nur an Frauen in der Region Zürich gesendet wird. Denn auch im Messaging Marketing ist Segmentierung wichtig, so kann man Streuverluste minimieren und Conversion zu erhöhen. 

Fazit

Mit Messaging Marketing kann man zur richtigen Zeit, die richtigen Kunden in Echtzeit erreichen. Es ist eine Ergänzung zu den anderen Marketing-Kanälen des Unternehmens.

Clubhouse – die neue Social Media App

Seit Januar 2021 erobert die neue Social Media App Clubhouse die deutschsprachigen Regionen von Europa. Innert kürzester Zeit war die App Platz 1 in den Download Charts im App Store. Man spricht bei dieser App von einer deutschen Welle. Die App gibt es seit Frühling 2020 in den USA und kommt vom Softwareunternehmen Alpha Exploration Co aus Silicon Valley. Die App ist momentan nur für Apple Geräte verfügbar. In diesem Blogbeitrag erfährst du mehr über die App und warum es zu diesem Hype gekommen ist.

Was ist Clubhouse?

Clubhouse ist eine Audio-Social-Media-Plattform, in der keine Bilder oder Filme geteilt werden können. Denn, die App basiert auf reinen Audio Content. Das heisst, in dieser App kann man mit diskutieren oder auch nur Zuhören. Alles geschieht nur über die Stimme. Alles, was gesprochen wurde, wird nicht gespeichert. Wenn man was hören möchte, muss man live dabei sein. Leider ist die Plattform heute noch nicht öffentlich.

Wie funktioniert Clubhouse?

In Clubhouse hat es verschiedene Räume. Jeder kann auf Sendung gehen oder anderen zuhören. Für das braucht es einen Raum. Jeder kann einen Raum eröffnen und zu einer Diskussion einladen. Der User, der den Raum eröffnet, bekommt den Status Moderator bzw. Speaker. Er kann bestimmten Personen die Freigabe geben zu sprechen und führt das Gespräch in diesem Raum.

Geld verdienen mit Clubhouse?

Im Moment kann man noch kein Geld mit dieser App verdienen. Eine Monetarisierung fehlt. Es können auch keine Affiliate-Links integriert werden, weil alles Audio basiert. Gemäss Recherchen hat Clubhouse rund 180 Investoren an Board und soll bereits jetzt über 100 Millionen wert sein. Denn bereits im Januar 2021 hatte Clubhouse schon über 2 Millionen Nutzer. Viele der Nutzer sind Journalisten. Ich könnte mir vorstellen, dass es in Zukunft Geld kosten könnte, Räume zu eröffnen oder um an Gesprächen dabei sein zu können. Auch ein Abo Modell oder eine Art von Freemium ist möglich.

Warum ist Clubhouse so ein Erfolg?

Clubhouse kann zwar jeder Apple User herunterladen. Verwenden kann man die App aber nur, wenn man von jemanden eine Einladung erhält. Normale Personen können nur zwei Personen einladen. Prominente sollen mehrere Personen einladen können. Diese Technik verknappt das Angebot und jeder möchte es haben. Man kennt diese Taktik der künstlichen Verknappung eines Produktes von der Verkaufspsychologie. Zudem ist die App nur für Apple Geräte verwendbar. In etwa drei Monaten soll die Android-Version kommen.

Zeitfalle Social Media?

Der grösste Zeitfresser ist das Handy. Das Handy ist verantwortlich für zu wenig Schlaf, dass du nicht jeden Tag an deinen Zielen arbeitest oder auch genügend Zeit mit denen verbringst, die du liebst. Es gibt viele, die 5-6 Stunden Bildschirmzeit schon um 15:00 Uhr haben. Auch Clubhouse hat das Potenzial, zur Zeitfalle zu werden.

Kritik zu Clubhouse

Kritikpunkte zu Clubhouse gibt es einige. Kritisiert wird die aktuelle Beta App Version, die nur für Apple Geräte erhältlich ist. Aber auch kritisiert wird, dass die App nicht öffentlich für alle zugänglich ist. Auch als heikel eingestuft wird, der Zugriff auf die Kontakte des Telefons und die fehlenden Funktionen, wie der Inkognito-Modus.

Zusammenfassend kann man sagen, Clubhouse ist nicht nur ein Hype. Wenige nutzen die Plattform richtig. Die Plattform hat noch viel Potenzial. Nütze die Chance jetzt und baue dir eine Community auf und sei ein First Mover.