Du arbeitest im digital Business? Warum du bloggen solltest

Blog Beitrag

Seit 2020 schreibe ich hier auf meinen Blog Digital-Sales.ch Blog-Beiträge zu verschiedenen Themen wie digital Business, Digitalisierung, digitales Marketing und Retail Business. Mittlerweile habe ich 40 Blog-Beiträge geschrieben. Warum mache ich das? Warum sage ich, wenn du im digitalen Business arbeitest, solltest du bloggen? Erfahre mehr darüber in diesem Blog-Beitrag. 

Eigene Blog Beiträge zu schreiben, ist aufwändig und benötigt viel Zeit. Dies geht auch mir noch heute so. Damit man einen Blog-Beitrag schreiben kann, muss man sich vorher ein geeignetes Thema überlegen. Das Thema erforschen, aufarbeiten und sich damit auseinandersetzen. Diese Vorarbeit ist wichtig, um einen Blog Beitrag zu erstellen.

Lebenslanges Lernen

Lebenslanges Lernen ist nicht nur einfach ein Spruch oder ein Zitat. Ich bin sicher, die meisten haben diesen schon einmal gehört. Jeder, der aufhört zu lernen, ist alt, egal ob man zwanzig oder achtzig Jahre alt ist. Viele im digitalen Business haben eine oder mehrere gute Weiterbildungen wie zum Beispiel an der ZHAW, HWZ, HSLU usw. absolviert. Diese Weiterbildungen sehe ich als Fundament. Mehr aber nicht. Denn sehr schnell ist dein Wissen nicht mehr aktuell. Wenn du im digitalen Business tätig bist, muss Lernen eine Pflicht-Aufgabe von dir sein. Denn dieser Bereich verändert sich schnell und ständig. Mit bloggen bleibst du am Puls der Zeit.

Du zeigst was du kannst

Wenn du dich für eine neue Funktion im Unternehmen oder bei einem anderen Arbeitgeber bewerben möchtest. Wie kann ein neuer Vorgesetzter sehen, was du kannst? Klar für das gibt es noch den guten alten CV. Aber alle deine Fähigkeiten kannst du dort nicht zeigen. Denn es ist doch für ein möglichen neuen Vorgesetzten schwierig aus dem CV abzuschätzen, welcher Kandidat oder Kandidatin die gewünschten Kenntnisse und Fähigkeiten für eine ausgeschriebene Stelle mitbringt. Auch die Klassifizierung, ob du Junior oder Experte in deinem Bereich bist, kann aus einem CV schwierig herausgelesen werden. Mit deinem Blog kannst du dein Fachwissen und deine Fähigkeiten hervorheben. So wie es Firmen auf ihrer Homepage mit Referenzkunden und Referenzberichten auch machen.

Erlange Experten Status

Wenn du regelmässig bloggst, wirst du früher oder später einen Experten-Status in deinem Blogbereich erreichen. Das heisst, deine Bekanntheit und Reichweite steigt. Du wirst mit deinem Content auch in der Google Suche gefunden. Wenn du dies erreicht hast und was Neues machen möchtest, musst du häufig nicht mehr selber suchen, sondern du wirst gefunden.  

Bringe deinen Arbeitsbereich voran

Je besser du und dein Team ausgebildet sind, desto mehr Erfolge werdet ihr feiern können. Aus diesem Grund muss jeder eines Teams, seinen Beitrag dazu leisten. Dazu gehört auch die persönliche Weiterbildung. Denn neue Herausforderungen benötigen neue Lösungen. Diese Lösungen kennst du nur, wenn du dich weiterbildest.

Du lernst besser zu schreiben

Alles, was man nicht ständig trainiert, geht mit der Zeit verloren. Das ist nicht nur beim Sport oder bei den Sprachen so. Auch das Schreiben benötigt Routine. Je öfter du schreibst, desto besser und einfacher fällt es dir zu schreiben. Dies kann dir helfen, wenn du zum Beispiel in Zukunft eine Masterarbeit schreiben möchtest.

Muss es ein Blog sein oder gibt es andere Möglichkeiten?

Wenn dir Bloggen wirklich nicht liegt oder du eine andere Zielgruppe ansprechen willst, gibt es auch andere Möglichkeiten. Wenn du lieber mit deiner Stimme was machen möchtest, dann überlege dir doch mal Format Podcast. Podcasts sind im Trend. Auch ich war mal vor einiger Zeit zu Gast im Inside E-Commerce Podcast von Michael M. Nussbaumer. Eine weitere Möglichkeit sind VLogs. Video Blogs werden als VLogs bezeichnet. VLogs werden häufig von Influencern verwendet. Die Influencer laden diesen Content dann auf YouTube oder Instagram hoch, um ihre Community auf dem Laufenden zu halten und ihre Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Wenn du eine sehr junge Zielgruppe 18- bis 34-Jährige erreichen möchtest, dann solltest du dir auch Twitch überlegen. Die Livestreaming-Plattform wächst rasant.

Ein eigener Blog oder bloggen auf anderen Portalen?

Du kannst sehr einfach und schnell auf verschiedene Portalen bloggen, beziehungsweise Artikel schreiben. Es ist aber so, wenn du das auf fremden Portalen machst, bist du nie der Eigentümer und hast keine Kontrolle darüber. Aus diesem Grund empfehle ich dir, deine Beiträge auf deinen Kanälen zu veröffentlichen. Es ist einfach, einen eigenen Blog mit WordPress bei einem Hoster zu installieren. Der Aufwand ist wirklich nicht gross und die Kosten sind klein.

Kontinuierlich dran bleiben

Am Anfang ist es sehr einfach, einen Blogbeitrag zu erstellen. Mit der Zeit wird es immer schwieriger. Das ist ganz normal. Setze dir nicht zu grosse Ziele. Eins bis zwei Blog Beiträge im Monat reichen aus. Lasse den Blog nach kurzer Zeit nicht verweisen. Dies macht einen schlechten Eindruck. Integriere bloggen in deine Routine. Du wirst mit der Zeit merken, so schwer ist es nicht und es macht sogar Freude, immer was Neues dazuzulernen.

Ich hoffe, dass ich dich mit diesem Blog Beitrag animieren konnte, Blog Beiträge zu erstellen. Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem eigenen Blog, Vlog oder Podcast.

Metaverse der neue Megatrend?

Seit der Umbenennung von Facebook zu Meta im Herbst 2021 scheint ein neuer Trend auf uns zuzukommen. Facebook möchte durch den Namenswechsel als die Metaplattform wahrgenommen werden. Aus diesem Grund hat das Social Media Unternehmen den Namenswechsel vorgenommen. Viele Experten glauben, dass das Metaverse der nächste Internet-Hype nach dem mobilen Internet sein wird.

Was ist Metaverse?

Das Wort Metaverse setzt sich aus den zwei Wörtern Meta und Universum zusammen. Meta steht unter anderem für Jenseits. Für Universum steht verse. Es ist ein 3D Internet in einer digitalen Welt. Es entsteht ein zweites Leben, wie beim Spiel Second Live aus dem Jahr 2003. Metaverse setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen. Zum einen Virtual Reality und Augmented Reality, Web 3.0 und Blockchain.

Was braucht man für Metaverse?

Das Metaverse kann man mit einem rechenstarken Computer und einer Virtual Reality Brille betreten. Dort führt man dann in einer digitalen Welt ein digitales Leben. Mittels Avatar bewegt man sich auf dieser Welt. Man kann dort spielen, einkaufen, reisen, arbeiten und Geld verdienen. Wie in einem normalen Leben. Für den Arbeitsbereich hat Facebook Horizon Workrooms entwickelt. Arbeitskollegen treffen sich dort und nehmen an Meetings teil und schreiben ihre Notizen auf digitale Whiteboards. 

Welche Metaverse Projekte gibt es?

Es gibt neben Facebook mit Horizon Home weitere Metaverse Projekte. Diese sind zum Beispiel:

The Sandbox: Ist ein 3-D Spiel, dass wie Minecraft aussieht. Adidas hat bereits eine Partnerschaft mit Sandbox angekündigt. Das Spiel gibt es aber bereits seit 2012.

Decentraland: Kann die Kryptowährung MANA“ gekauft werden, welche auf der Ethereum-Blockchain basiert. 

Auch Microsoft entwickelt ein Metaverse. Dieses heisst Microsoft Mesh. Es wird Avatare geben, mit dem man spielen, aber auch zur Arbeit einsetzen kann.

Warum kann Metaverse zum Trend werden?

In ein zweites digitales Leben einzutauchen, hat ein sehr grosses Suchtpotential. Viele Experten glauben daran, dass es in den nächsten 10 Jahren als grosser Trend einschlagen wird. Aus diesem Grund investieren viele Firmen viel Geld in solche Projekte. 

Die Landverkäufer in den Metavers sind in den letzten Wochen explodiert. Denn eines ist klar, Homeoffice wird auch nach der Pandemie bleiben und es wird in Zukunft weniger gereist. Bloomberg rechnet mit einen Marktvolumen von 800 Milliarden US Doller bis in das Jahr 2024.

Kritik an Metaverse

Metaverse ist aus verschiedenen Gründen in der Kritik. Der Datenschutz, mögliche Belästigungen und sogar Rassismus sind Kritikpunkte, die in nächster Zeit gelöst werden müssen. Durch das grosse Suchtpotential ist eine digitale Auszeit sehr schwierig und die digitale Belastung hoch. Ein weiteres grosses Risiko ist auch das viele Geld, dass die Betreiber in die Entwicklung und in den Betrieb investieren müssen. 

Wird sich dieser Trend durchsetzten? 

E-Commerce Berufslehre für die Schweiz

E-Commerce EFZ

Auch schon vor der Covid-19 Pandemie steigerte sich der E-Commerce Umsatz in der Schweiz von Jahr zu Jahr rasant. Studien und inländische Champions wie Digitec/Galaxus, Brack.ch und Coop beweisen, dass im Online-Handel sich Geld verdienen lässt. Auch internationale Giganten wie Zalando, Amazon und Alibaba haben die Schweiz entdeckt und überschwemmen den Schweizer Markt mit Paketen.

Mangel an E-Commerce Fachleuten in der Schweiz

In der Schweiz fehlen seit Jahren E-Commerce Fachleute. Mit einer neuen Berufslehre können wir diesem Mangel entgegenwirken. Denn unsere Nachbarn schlafen nicht und haben bereits mit den Lehrgängen gestartet. In Deutschland startete der erste Lehrgang im 2018. Seit 2019 sind bereits 1600 Lernende in der Ausbildung. Optimisten in Deutschland gingen vorher von maximal 1’000 Lernenden aus. Auch Österreich startete im 2018 mit dem ersten Lehrgang. Seit 2019 sind bereits 180 Lernende in der Ausbildung. Diese Entwicklung von unseren Nachbarländern zeigen, eine E-Commerce-Berufslehre hat viel Potenzial.

In welchen Brachen kann eine E-Commerce Berufslehre absolviert werden?

Unternehmen aus vieler Branchen der Schweizer Wirtschaft können Lernende ausbilden. Unter anderen sind dies Branchen wie: Banken & Versicherungen, Pharma, Dienstleistungsunternehmen, öffentliche Verwaltung, Logistik & Transport, Handel mit Online-Shop, Tourismus & Mobilität und Industrie. Denn E-Commerce gibt es nicht nur im Handel.

Die Kompetenzen von E-Commerce Fachleuten

Die E-Commerce-Fachleute erfüllen mit ihren vielfältigen Kompetenzen die Anforderungen von digitalen und vernetzten Geschäftsmodellen sowie -prozessen. Sie leisten damit unter Berücksichtigung der Ökologie und Nachhaltigkeit einen wichtigen Beitrag in der heutigen digitalisierten Konsumgesellschaft. Dank ihrer Fähigkeiten wird die Schweizer Wirtschaft den Anforderungen der digitalen Welt gerecht und bleibt im internationalen Wettbewerb auf hohem Niveau konkurrenzfähig. Die Fachfrauen und Fachmänner tragen mit ihrer Arbeit zudem zum Wachstum der Innovationskraft des Wirtschaftsstandortes Schweiz bei.

Handlungskompetenzen der Lernenden E-Commerce

Die Handlungskompetenzen der Lernenden im E-Commerce sind vielseitig. Dazu gehören: digitale Vertriebsprozesse & Operations, Bewirtschaftung & Produktdaten, Digital Marketing & Marktforschung, Customer Experience & Content-Management und Data Analytics & Development.

Anforderungen an die zukünftigen Lernenden

Damit die Lernenden die Anforderungen während der Lehre erfüllen können, sollten Sie: Interesse an betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen haben, Lust auf dynamische Arbeitswesen, Freude am Umgang mit Daten und Zahlen, analytisches und logisches Denkvermögen, Begeisterungsfähigkeit für Online- und E-Commerce Trends, Freunde am Verkaufen und Vermarkten, Fähigkeit zur Kommunikation und Planung.

Wer ist der Initiant von dieser neuen Berufslehre?

Der Wirtschaftsverband für Handwerk und Haushalt Swissavant ist der Initiant von dieser neuen Berufslehre. Der Verband hat den Bedarf bei seinen Mitgliedern ermittelt und führt momentan eine Umfrage durch. Bitte nehmen Sie hier an dieser Umfrage teil.

Mit dieser neuen Berufslehre bleiben wir auch im E-Commerce konkurrenzfähig. Aber auch für die Lernenden ist, hat diese neue Berufslehre viele Perspektiven und sogar Weiterbildungsangebote. Ich freue mich, wenn möglichst bald die neue Berufslehre gestartet werden kann.

Connected Commerce

Unter Connected Commerce versteht man, die Verbindung und Verzahnung aller Kundenkontaktpunkte. Kundenkontaktpunkte sind auch bekannt als Touchpoints. Es geht darum, die Verbindungen des Online-Handels mit dem stationären Handel in beide Richtungen zu verknüpfen. Jeder Kunde kommt während seiner Reise zum Kauf, mit sehr vielen Einflussfaktoren in Berührung. Diese Einflussfaktoren sind Offline und Online vorhanden. Diese Reise des Kunden wird im Fachausdruck die Customer Journey genannt. Erfolgreiche Unternehmen richten Ihre Touchpoints so aus, dass diese lückenlos und für die Zielgruppe relevant sind.

Das Optimales Zusammenspiel der Touchpoints

Der heutige potenzielle Kunde kommt auf der Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung mit verschiedenen Berührungspunkten in Kontakt. Dank der Digitalisierung existieren zunehmend mehr Touchpoints. Die ersten Touchpoints sind von besonderer Bedeutung. Touchpoints können zufällig entstehen, z. B. über eine Suche in einer Suchmaschine wie Google. Diese Touchpoints werden gezielt aufgebaut. Es gibt aber auch Touchpoints, mit denen jeder unbewusst in Kontakt kommt und die Spuren in unseren Köpfen hinterlassen. Die Gesamtheit dieser Erfahrungen beeinflusst die Wahrnehmung einer Marke, einer Unternehmung oder einer Dienstleistung. Kontaktpunkte können eine Marke auch negativ beeinflussen, indem schlechte Erfahrungen mit dem Kundenservice im schlimmsten Fall bereits das Ende einer Kundenbeziehung sein. Denn Paul Watzlawick stellen treffend fest: «Man kann nicht nicht kommunizieren».

Ob gewollt oder nicht – Markenbildung vollzieht sich automatisch an jedem Kontaktpunkt. Das Steuern dieser Touchpoints darf daher nicht dem Zufall überlassen werden. Sondern muss an den relevanten Stellen aktiv erfolgen. Um an den entscheidenden Stellen zu punkten, ist ein systematisches und ganzheitliches Customer Touchpoint Management notwendig. Die Kontaktpunkte müssen das Leistungsversprechen der Marke bei jedem Kontakt erfüllen. Die besondere Schwierigkeit in der Kommunikation sind die Ausstrahlungseffekte einzelner Touchpoints auf die Marke. Denn nicht alle Kontaktpunkte, wie zum Beispiel die Mund-zu-Mund-Propaganda oder Vergleichsseiten im Internet, werden vom Unternehmen direkt kontrolliert. Ziel eines professionellen Customer Touchpoint Managements ist es, über entscheidende Kontaktpunkte positive und markenspezifische Erlebnisse und ein vertrauensvolles Markenimage aufzubauen. 

Digitalisierungsgrad von stationären Händlern

Der Digitalisierungsgrad der stationären Händler ist sehr unterschiedlich. Diese sind von in keiner Form in Internet vertreten und keine Bereitschaft dazu, online zu gehen. Bis hin zu ausgeklügelten Multichannel Anbietern.

Die 8 Stufen des Connected Commerce

Die 8 Stufen des Connected Commerce

In Anlehnung an das Modell des eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein entstanden diese 8 Stufen des Connected Commerce Ansatzes.

  1. Sensibilisierung des stationären Handels
  2. Erste Schritte und Erfahrungen online
  3. Elektronisches Warenwirtschaftssystem
  4. Anbindung an etablierte Plattformen mit Teilsortiment
  5. Online Präsenz
  6. Kooperatives Denken und Handeln
  7. Vorteile lokaler Standorte
  8. Neue Geschäftschancen

Warum Connected Commerce

Bei Connected Commerce wird nicht nur die Kundenkontaktpunkte verzahnt. Es muss auch der Zulieferer beziehungsweise der Lieferant mit angebunden werden. Nur so werden Produktdaten, Verfügbarkeiten, Bilder und weitere entscheidende Daten effizient verarbeitet. Denn Daten ist der Rohstoff der Zukunft.

Fazit

Jeder Händler sollte in der E-Business-Strategie Connencted Commerce einbinden. Denn es bringt viele Vorteile und Effizienz, die dringend nötig ist. Denn im heutigen Zeitalter müssen Händler mit immer weniger Marge auskommen. Es braucht aber auch ein digitaler Change bei den Mitarbeitenden, sonst lässt diese Herausforderung nicht erreichen.